Chronik

2020
Im Winter gewannen die Alten Herren die St. Ingberter Stadtmeisterschaft in der Halle. Nach Ausbruch der Corona-Pandemie wechselten die Frauen ungeschlagen und als Meister von der Bezirksklasse Südost in die Bezirksliga. Und auch die 2. Mannschaft des FCV stieg nach nur 16 Spielen mit einem Torverhältnis von 108:19 von der Kreisliga A Höcherberg in die Bezirksliga Homburg hochverdient als Meister auf. Die 1. Mannschaft wurde nach dem vorzeitigen Abbruch der Saison Achter in der Landesliga Ost.
Trotz der sportlichen Erfolge ist das Jahr 2020 für den FCV kein gutes Jahr. Im Sommer sterben mit Artur Klein, Erich Rohe, Dieter Winkler und Heinrich Zöller gleich vier „Viktoria-Schwergewichte“.
2019
Aufgrund des Aufstiegs der 1. Mannschaft, trat die Zweite wieder aufstiegsberechtigt in der Kreisliga A Höcherberg an und wurde auf Anhieb Dritter. Die 1. Mannschaft hielt im ersten Landesliga-Jahr nach dem Aufstieg souverän als Tabellenachter die Klasse. In der Vorbereitung auf die neue Saison gewann die 1. Mannschaft die St. Ingberter Stadtmeisterschaft zu Null – als Ausrichter des Turniers gewann der FCV im heimischen Betzental mit 2:0 im Finale gegen Saarlandliga-Absteiger SV Rohrbach.
Im Sommer gründete sich die erste Frauen-Mannschaft überhaupt in der Geschichte des FC Viktoria 09 St. Ingbert, die gleich im Gründungsjahr Meister und Aufsteiger wird.
2018
Die FCV-Reserve belegte in der Kreisliga B den dritten Rang. Die 1. Mannschaft erreicht Tabellenplatz zwei, was die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Langesliga Ost berechtigt. Im ersten Relegationsspiel besiegten unsere Schwarz-Gelben Hasborn 2 in Ottweiler mit 3:2. Doch danach überschlugen sich die Ereignisse. Durch die Zurücknahme seiner Mannschaft macht der SV St. Ingbert Platz für den FC Viktoria, der dann das zweite Relegationsspiel nicht mehr spielen musste.
Am 21. und 22. Juli finden im Betzental die Deutschen Meisterschaften in der olympischen Cross Country-Disziplin statt.
2017
Die Zweite Mannschaft wurde Siebter in der Kreisliga A und entschied sich, in der kommenden Runde nur noch in der nicht aufstiegsberechtigten Kreisliga B anzutreten. Die Erste Mannschaft wurde Zehnter in der Bezirksliga Homburg. Im Sommer kam Jeff Pluijmaekers zum Team und trainierte fortan gemeinsam mit Jan Rudolph die Aktiven.
Zum 2. Mal findet das Radrennen „Bomb Trail Race“ statt.
2016
Die 1. Mannschaft belegt den 10. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Im Juni findet zum ersten Mal das Radrennen „Bomb Trail Race“ statt. Am 21. April stirbt plötzlich Franz Miedel. Er hinterlässt eine kaum zu schließende Lücke im Verein.
2015
Die 1. Mannschaft wird Letzter und steigt aus der Landesliga in die Bezirksliga ab.
2014
Diana Sworski wird unsere neue Vereinswirtin.
2013
Thomas Burgemeister übernimmt die Kasse, zum ersten Mal seit Langem findet wieder an Fasching eine schwarz-gelbe Nacht statt.
2012
An Pfingsten findet erstmals ein Profi-Boxkampf im Betzental statt.
2011
Wir renovieren unser Clubheim und die Umkleide. Jörg Kappler hört am 31.12. als Wirt unseres Clubheims auf, am 01.03. folgen Eva und Karl-Heinz Müller.
2010
Die 1. Mannschaft belegt in der Landesliga Nord-Ost, bis zum Rücktritt von Joe Bremer, den 1. Platz, wird dann am Schluss aber nur Fünfter.
2009
Das Jubiläumsjahr begann viel versprechend. 1. und 2. Mannschaft lagen an der Tabellenspitze. Wobei die 1.Mannschaft beste Aussicht auf den Aufstieg hatte, waren doch die ersten fünf für die neue Landesliga aufstiegsberechtigt.
2008
Im März wurde die JFG (Jugend-Förder-Gemeinschaft) gegründet. Ein Zusammenschluss der A-, B- und C-Jugend von Viktoria, DJK und SV St. Ingbert sowie TuS Rentrisch und SG Hassel mit dem Ziel, den Jugendlichen eine bessere Ausbildung in Sachen Fußball zu bieten, in höheren Klassen zu spielen und letztendlich der Abwanderung von Jugendspielern nach Außerhalb zu begegnen.
2007
Die erste Mannschaft stieg nach sieben jähriger Zugehörigkeit aus der Landesliga ab. Im Entscheidungsspiel gegen Hohfeld wurde 1:2 verloren, doch auch Hohfeld musste schließlich absteigen.
2006
Wie seit 20 Jahren, so fuhr auch dieses Mal die Jugend im Frühjahr in ein Trainingslager nach Dahn.
2005
Im Januar wurde der Sportbund St.Ingbert gegründet, eine Dachorganisation der St. Ingberter Sportvereine. Zum Vorsitzenden wurde Dr. Horst Wagner gewählt.
2004
Im Mai nahm die B-Jugend an einem internationalen Jugendturnier in Mailand teil und belegte den 5. Platz bei acht Mannschaften. Ein tolles Erlebnis für Mannschaft und Betreuer!
2003
An Pfingsten sorgten „Cooter Brown“ und „The Alligators“ für Riesenstimmung.
2002
Die C-Jugend sorgte im März mit einem Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken für eine Sensation in der Verbandsliga.
2001
Die 1. Mannschaft belegte Platz zwölf.
2000
Die A-Jugend SG unter Trainer Peter Dauster wurde Meister in der Bezirksliga.
1999
Die 1. Mannschaft wurde Stadtmeister in der Halle. Erst im 23. Spiel gab es die erste Niederlage. Am 30. Mai feierten die 1. und 2. Mannschaft vorzeitig bei ihren Auswärtssiegen in Oberwürzbach die Meisterschaft.
1998
Die A-Jugend der SG schaffte souverän den Aufstieg in die Regionalliga.
1997
Am 8. März verstarb der Trainer der Aktiven Herbert Kirch im Alter von 45 Jahren. Franz Miedel übernahm das Amt des Trainers bis Saisonende.
1996
Der FCV brachte das aktuelle Jugend-Journal „Voll-Treffer“ heraus, ein Mitteilungsblatt über die Jugendabteilung.
1995
Roland Jene übernahm den Vorsitz beim FCV.
1994
Die AH-Hallenmannschaft gewann Turnier auf Turnier.
1993
Dieter Winkler bliebt nach einer Kampfabstimmung 1. Vorsitzender.
1992
Die 1. Mannschaft landete auf Platz 7 in der Landesliga Nord-Ost.
1991
Am 28. März wurde Dieter Winkler zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
1990
Im Betzental wurde ein neuer Grillplatz errichtet.
1989
Die 1. Mannschaft stand am vorletzten Spieltag mit drei Punkten Vorsprung als Meister fest und stieg in die Landesliga auf.
1988
In der Bezirksklasse zeichnete sich ein Zweikampf zwischen dem FCV und Homburg ab. Im Endspurt geht unserer Mannschaft jedoch die Luft aus.
1987
Am 23.März übernahm Josef Fichter von Manfred Jung die Vereinsführung.
1986
An Ostern fand im Betzental ein internationales A-Jugend-Turnier statt.
1985
Am 11.März gewann die Auswahl des Saarlandes im Damenfußball im Betzental gegen Malta mit 11:0.
1984
An Fasching fand im Betzental die erste „Schwarz-Gelbe-Nacht“ statt.
1983
Im Januar fand in der Ingobertushalle das erste vereinsinterne Turnier statt.
Der Bau des Rasenplatzes wurde abgeschlossen.
1982
Im April fanden im Betzental die Aufnahmen zu dem ZDF-Fernsehfilm „Die Buddik“ statt.
1981
Eine Abordnung der Partnerstadt St. Herblain war an Pfingsten Gast im Betzental.
Der neue Hartplatz oberhalb der Festwiese wurde eingeweiht.
1980
Im Februar beschloss der Stadtrat den Ausbau des Betzentales, ließ aber gleichzeitig den Plan zum Bau einer Rollschuhbahn im Betzental fallen.
1979
Diesmal war es soweit: die 1. Mannschaft gewann am 17.Juni in Biesingen das Entscheidungsspiel gegen Heckendalheim mit 2:0 und stieg wieder in die Bezirksklasse auf. Alex Bauer wurde neuer Jugendtrainer.
1978
Die 1.Mannschaft belegte Platz 5 in der Kreisliga A.
1977
Die Vereine SV St.Ingbert, DJK St.Ingbert, SV Oberwürzbach, TUS Rentrisch und Viktoria trafen sich mit der Stadtverwaltung und baten die Stadt um Hilfe bei der Pflege ihrer Sportstätten.
1976
Die 1. Mannschaft stieg aus der Bezirksliga Ost mit nur 14 Punkten ab. Mit neuem Mut ging es in die A-Klasse Ost-Saar. Spielte man zu Beginn der Runde ganz vorne mit und hatte zu Recht Hoffnungen auf bessere Zeiten, so musste man mehr und mehr erkennen, dass es auch in dieser Klasse sehr schwer werden würde. Am 15. Spieltag kam es dann in Hassel zum einem ominösen Spielabbruch. Trotz einer 3:0 Führung für den FCV wurden die Punkte der SG Hassel zugesprochen. Für die Viktoria der Anfang vom Ende in der A-Klasse. Die B-Jugend spielte in Brüssel.
1975
Manfred Jung übernahm den Vereinsvorsitz.
1974
Über Ostern spielte die A- und B-Jugend in Liverpool. Für alle Teilnehmer eine unvergessliche Reise.
1973
Die Feuerwehr gewann das Turnier der Betriebsmannschaften an Pfingsten.
1972
An Pfingsten gewann die Glashütte das Turnier der Betriebsmannschaften.
1971
Damen-Handballer feierten mit 14:0 gegen Wemmetsweiler ihren höchsten Sieg.
1970
Die 1. Mannschaft entging nur knapp dem Abstieg.
1969
Die A-Jugend schaffte den Aufstieg in die neu gegründete AS-Liga, in der die 14 Besten des Saarlandes spielten.
1968
Die A-Jugend spielte auf ihrer Frankreichreise beim französischen Meister St. Etienne und verlor gegen deren Profis mit 0:10.
1967
Der Streit gipfelt in einer Auseinandersetzung zwischen dem Vorsitzenden des Saarländischen Fußballverbandes, Hermann Neuberger und dem St. Ingberter Bürgermeister Dr. Kokott, zum Großteil ausgetragen in den Medien.
1966
An Pfingsten wurde Hans Bauer für sein 650 (!) Spiel besonders geehrt.
1965
Im Gasthaus „Im Sumpe“ wurde die AH- Abteilung gegründet.
1964
Der Tennisclub wurde ein eigenständiger Verein.
1963
Alfons Paul wurde neuer Trainer der Aktiven.
1962
Ohne Trainer stieg der FCV nach 10-jähriger Zugehörigkeit aus der 2. Amateur-Liga ab.
1961
An Pfingsten traf die Boxstaffel vom BSV St. Ingbert im Festzelt auf die Boxstaffel der U.S. Army Baumholder.
1960
Die 1. Mannschaft belegte in der 2. Amateurliga Ost Platz sieben.
1959
Zum 50. Geburtstag erhielt man einen 2. Sportplatz. Stadt und Sportplanungskommission errichteten diesen oberhalb der damaligen Anlage, um dem Verein seine Expansion zu ermöglichen. Doch nicht nur der Viktoria diente der neue Platz, die wiedergegründete DJK St.Ingbert trug bis zur Fertigstellung der Rischbachanlage ihre Spiele im Betzental aus.
1958
Am 26.Februar übereignete die Stadt das Betzental mit weiteren 20.500 qm dem FC Viktoria.
1957
Mit dem neuen Trainer “Abbes“ Resch kam frischer Wind in die Fußball-Abteilung. Man spielte wieder in der Spitzengruppe der 2. Amateurliga mit.
1956
Die Handballer wurden Meister in der Bezirksliga Ost und hatten die Chance, in die Landesliga aufzusteigen. Das Entscheidungsspiel gegen Brotdorf wurde allerdings verloren und damit sogar die Auflösung der Abteilung eingeleitet.
1955
Die Handballmannschaft ist auf ihrem Höhepunkt, aber auch am Beginn des Niedergangs.
1954
Die 1. Fußball- Mannschaft schaffte im ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur 2. Amateurliga Platz zwei. Auch diese Truppe dürfte zum Besten zählen, was der FCV bisher hatte.
1952 – 1953
Erwin Kaiser wurde Spielertrainer und das mit viel Erfolg. Die Mannschaft gewann die Meisterschaft in der Kreisklasse I und stieg 1953 in die 2. Amateurliga auf. Die Tennis-Abteilung vergrößerte sich zusehends und erweiterte ihr Clubheim.
1951
Wegen der größer gewordenen Inanspruchnahme beim inzwischen groß herausgekommenen 1. FC Saarbrücken, mussten Clemens und Binkert ihre Tätigkeiten als Trainer bei der Viktoria einstellen. Ihnen folgte mit Hanne Plückhan ein weiterer großer Kenner des Fußballs. Stand er doch bereits 1943 mit dem FV Saarbrücken gegen Dresden im Endspiel um die Deutscher Meisterschaft. Und nicht nur als Trainer stand er zur Verfügung, er spielte auch Mittelläufer bei der Viktoria, was für die jungen Spieler eine besondere Motivation war.
1950
Am 4. März ging auch der Namenswunsch in Erfüllung, man durfte sich wieder „FC Viktoria 09 St. Ingbert“ nennen. Allerdings musste man sich bis zu Beginn der Pflichtspiele mit Freundschaftsspielen begnügen. Mit der Übernahme der Fußballabteilung durch Josef Kaiser und der Trainer Kurt Clemens und Herbert Binkert (beides Spielerpersönlichkeiten beim 1. FC Saarbrücken) ging es rapide aufwärts und im ersten Jahr wurde in der Kreisklasse II direkt die Meisterschaft errungen. Der Handball-Abteilung gelang es Heinrich Leonhardt, vormals bekannter Spieler des SV St.Ingbert, als Trainer zu verpflichten. Die Handball-Mannschaft wurde besser und besser.
1949
Am 4. Februar war es dann soweit, die Wiederzulassung wurde genehmigt. Allerdings nicht unter dem Namen Viktoria, sondern als 1. FC St. Ingbert. Franz Kempf wurde 1. Vorsitzender.
1946 – 1948
Immer wieder wurde der Versuch unternommen die Neuzulassung zu erreichen. Aber erst 1948 war es soweit. Das Kultusministerium des Saarlandes genehmigte am 29.7.1948 für Ortschaften über 15.000 Einwohner einen zweiten Verein. Die Initiative von Franz Kempf, dem späteren Vorsitzenden der Viktoria, war erfolgreich. Schnell fanden sich die alten Viktorianer wieder zusammen und stellten eine neue Fußballmannschaft auf.
1945
Doch kaum war der Krieg zu Ende, und die Kriegsheimkehrer hatten die Uniform mit der Zivilkleidung getauscht, begannen die ersten Versuche der Wiedergründung. Schon am 24. September 1945 trafen sich ehemalige Viktorianer zur Wiedergründung des Vereins. Doch der Name Viktoria war den französischen Besatzungsbehörden suspekt. Alle Anträge wurden abgelehnt. Nach langen Verhandlungen mit der Militärbehörde gelang einer Initiative ehemaliger Mitglieder der Ingobertia im Dezember die Zulassung eines neuen Vereins, des SV St.Ingbert. Auch viele ehemalige Viktorianer schlossen sich dem neuen Verein an, war es doch die einzige Möglichkeit wieder Sport zu treiben. Dennoch blieb es für viele FCV-Anhänger sehnlichster Wunsch, unter dem Namen Viktoria wieder im Betzental zu spielen.
1939 – 1945
Für den Verein folgte mit dem Zweiten Weltkrieg die schrecklichste Zeit seines Bestehens. Am 21. März 1941 beschloss der damalige Stadtrat, das Betzental vom VfL St.Ingbert für 9.217,68 Mark zu übernehmen. Damit war die Viktoria vom stolzen Besitzer zum beklagenswerten Habenichts geworden. Nach und nach wurden die meisten jungen Leute zur Wehrmacht eingezogen, und das Betzental wurde mehr und mehr zum Aufmarschgelände von Militär und Arbeitsdienst. Aber auch als Paradeplatz überstand das Betzental nicht den Krieg. Als am 16.Juli 1944 gegen Mittag amerikanische Bomber ihre Bombenschächte öffneten und ihre tödliche Fracht über dem Südteil der Stadt verteilten, blieb auch die Sportanlage Betzental nicht verschont. Mehrere Bombenkrater verwandelten die Heimat der Viktoria in eine Kriegswüste. Als dann noch alles Brauchbare in den Wirren des Krieges demontiert und das Brennbare in die Öfen der frierenden Bevölkerung gewandert war, war man quasi obdachlos und konnte sich Sport im Betzental nur noch schwer vorstellen, zumal das Gelände nach der Zwangsauflösung als Eigentum verloren und im Besitz der Stadt war.
1936
Am 5. Juli traf die Tennismannschaft der Viktoria im Betzental in einem Freundschaftsspiel auf die Tennis-Vereinigung „Grün-Weiß-Grün“ St. Ingbert und gewann mit 14:5.
1935
Durch die Rückgliederung des Saargebietes an das Deutsche Reich, hoffte man wieder gegen frühere Gegner wie Kaiserslautern oder Ludwigshafen spielen zu können.
1934
Die Ringer der Viktoria machten von sich Reden. In der „Harmonie“, dem Vereinslokal in der Alten Bahnhofstraße, traf man auf Gegner wie Eppelborn, Hüttigweiler, Wiesbach, Wellesweiler, Köllerbach, Fürstenhausen, Heiligenwald, Wemmetsweiler, Schiffweiler, Spiesen, Erbach sowie den Lokalrivalen Sportverein 23 St. Ingbert.
1933
Am 17.September wurde das erste Tennis-Clubheim eingeweiht.
1932
Die 1. Fußballmannschaft wurde erneut Meister der Kreisliga Blies-Pfalz und schaffte den Aufstieg in die Bezirksklasse Saar.
1931
Die Hockey-Mannschaft plante zu Ostern eine Teilnahme am 9. Internationalen Hockey-Turnier in Kreuznach. Dafür fand am 24. Februar eine wichtige Besprechung im „Astoria“ statt, bei der festgelegt wurde, dass nur der Spieler mitfahren kann, der jedes angesetzte Training besucht.

Eine Ringer-Abteilung wurde ins Leben gerufen.
1929
Tabelle der Fußball Kreisliga-Blies-Pfalz kurz vor Saison-Ende:
Sulzbach 20 Spiele 31 Punkte,
Zweibrücken 19 Spiele 29 Punkte,
Dudweiler 20 Spiele 26 Punkte,
FC Viktoria 18 Spiele 24 Punkte,
Vikt. Neunk. 20 Spiele 22 Punkte,
Elversberg 18 Spiele 20 Punkte,
Hühnerfeld 17 Spiele 17 Punkte,
Homburg 21 Spiele 15 Punkte,
Friedrichsthal 19 Spiele 15 Punkte,
St. Wendel 20 Spiele 14 Punkte,
Bildstock 20 Spiele 10 Punkte,
Rohrbach 18 Spiele 7 Punkte.
Am Ende belegte der FCV Platz drei. Meister wurde Zweibrücken.
1928
Die Handball-Abteilung wurde gegründet. Die 1. Fußball-Mannschaft gewinnt mit 29:11 Punkten die Meisterschaft in der Kreisliga-Blies-Pfalz, verfehlt aber in der Qualifikation den Aufstieg.
1927
Großer Hockey-Erfolg bei den Turnieren in Köln-Mühlheim und Bad Kreuznach. Hans Aden übernimmt die Tennis-Abteilung mit fast 100 Mitgliedern.
1926
Im April tritt die Hockey Herren- Mannschaft gegen Pirmasens an und gewinnt mit 2:0.
1925
Erstmals fand an Pfingsten ein Festzug vom Marktplatz ins Betzental statt. Teilnehmer waren alle St.Ingberter Sportvereine sowie die Gastmannschaft von Phönix Mannheim.
1924
Aus Anlass seines 15-jährigen Stiftungsfestes lud der FC Viktoria erstmals zu einem Volksfest ins Betzental ein. Waren auch die beiden großen Feste in St. Ingbert, das Schmelzerfest und das Bergfest Volksbelustigungen für jedermann und bei der Bevölkerung sehr beliebt, so war ein Volksfest, das neben Essen, Trinken, Musik und Tanz auch noch guten Sport bot – etwas ganz Neues.
1923
Ab diesem Jahr wurde der Beschluss des Fußballverbandes umgesetzt, der eine Neugliederung der Spielklassen vorsah. Die Viktoria spielte nun im Saarland in der Liga u.a. gegen Vereine wie Güdingen, Neunkirchen 09, Saar 05, Elversberg, Halberg-Brebach und Sulzbach.
1922
In dieser höchsten Spielklasse war der FCV dann 1922 auch angekommen und hatte als Gegner die in jener Zeit zu den besten Mannschaften Süddeutschlands zählenden Phönix Ludwigshafen, des Weiteren Pfalz Ludwigshafen, FC Pirmasens, TV 63 Pirmasens, VfR Kaiserslautern, Speyer und Rheingönheim. Trotz dieser schweren Aufgabe, bei dem es auch mal eine 0:10 Klatsche gegen Phönix Ludwigshafen gab, war die damalige 1.Mannschaft das Beste und die spielerischen Leistungen die Glanzpunkte der bisherigen Viktoria-Geschichte. Das führte dazu, dass die Jugend der Stadt ihre Fußballidole im Betzental hatte. Heinrich Klahm, Leo Gries, Ludwig Schwarz und Franz Rohe, das war der Stoff aus dem die Identifikationen gemacht wäre.
1921
Der Platz erhielt eine Drainage, eine Barriere, ein Kassenhäuschen und eine Wasserpumpe. Sportlicher Höhepunkt in diesem Jahr war zweifellos das durch Protest des VfB Zweibrücken zustanden gekommene Wiederholungsspiel im Betzental. 5.000 Besucher, darunter 1.500 Anhänger aus Zweibrücken, die mit einem Sonderzug gekommen waren, waren Zeuge eines spannenden Kampfes zweier gleichstarke Mannschaften, der erneut 2:1 für St.Ingbert endete und damit der Viktoria endgültig die Meisterschaft in der Liga A brachte.
1920
Um die gespannte Finanzlage, die durch den Sportplatzbau entstanden war, zu verbessern, beschloss die Generalversammlung, die Ausgabe von Anteilscheinen und zwar zu 50,- bzw. zu 25,- Mark. Der Verein verpflichtete sich, die Anteile in zehn Jahresraten zurückzuzahlen, erstmals 1923 und zwar sollten die Nummern der Scheine ausgelost werden.
1919
In diesem Jahr wurde der Aufschwung bei der Viktoria offensichtlich. Ohne die neu gegründeten Jugendmannschaften hatte man bereits 4 bis 6 aktive Mannschaften, die nicht nur an der Verbandsrunde teilnahmen, sondern auch sogenannte Propaganda–Spiele bestritten.
1918
Nach Verhandlungen mit dem Turnverein wurde dem FC Viktoria gestattet, auf dem Wallerfeld zu trainieren und zu spielen.
1917
Einige, von den Soldaten entlassene Verwundete, leiteten den Neubeginn des Vereins ein. Der komplette FC Bavaria St. Ingbert trat der Viktoria bei.
1913
Der Deutsche Fußballbund gibt seine Statistik bekannt: Am 1. Januar bestanden in 949 Ortschaften 1936 Vereine mit zusammen 161.613 Mitgliedern.
1912
Am 22.8. nimmt der FC Viktoria erstmals an einem Pokalturnier, und zwar in Kaiserlautern, teil und erreicht Platz zwei. Der gewonnene Pokal, der Kranz und das Diplom wurden bei Herrn Buchbinder Friedrich ausgestellt.
1911
Die Viktoria zog erneut um. Gespielt wurde nun auf den “Stiefeler Wiesen“.

Die Gegner der ersten „Stunde“:

Bavaria Lautzkirchen, Sportclub Scheidt, FC Homburg, Viktoria Neunkirchen, Britannia Saarbrücken, FV St.Ingbert 1910, FC Viktoria Saarbrücken, FC Kaiser-Wilhelm Saarbrücken, Sportclub Pirmasens, Germania Elversberg, FC Bavaria Rohrbach, Hansa Dudweiler, Hellas Bildstock, Borussia Neunkirchen, FC Phönix St.Ingbert, Saar 05 Saarbrücken, Weißer Adler Saarbrücken Halberg Brebach, Sportclub Forbach, Hansa Trier, FC Phönix Kaiserslautern, MTV Pirmasens
1910
Die Viktoria veranstaltete am 9.Januar im Saal der „Harmonie“ ihr erstes Winterfest. Am 21. Mai wurde der Entschluss gefasst, eine Schwimmabteilung zu gründen. Am 14. August fanden das erste Stiftungsfest mit einem Festzug durch die Kaiserstraße zum Schlachthofplatz und einige Propaganda-Spiele statt. Die größten Schwierigkeiten für den jungen Verein bestanden nun darin, einen geeigneten Sportplatz zu finden. Zu Anfang spielte man auf „ Becker’s Wies“ hinter der Brauerei. Später wurde vom Stadtrat genehmigt, die Spiele auf dem Schlachthofplatz auszutragen, etwa dort, wo heute das Rathaus steht.
1909
Schnell fanden sich junge St.Ingberter zusammen, die durch Zusehen bei Wettspielen in Saarbrücken inspiriert waren und wagten es, einen Fußballclub in St.Ingbert zu gründen. Am 10.März fand im Nebenzimmer des Gasthauses „Quelle“ (heute „Alte Brauerei“) die erste Sitzung zur Gründung eines Fußballclubs statt.
1908
Der junge St. Ingberter Otto Zeitlinger kam aus der „Fremde“ und schwärmte von einem Spiel, bei dem der Ball, statt mit der Hand, mit dem Fuß bewegt wird